Alexander Janos

 

DE FREN

VITA

Alexander Janos wurde in Rumänien geboren und lebt seit 1982 in Deutschland und seit 1990 in der Schweiz.

Nach seinem Staatsexamen an der Musikhochschule in Bukarest studierte Alexander Janos zunächst Violine bei Prof. Wolfgang Marschner in Freiburg im Breisgau und bei Prof. Ricardo Odnoposoff in Stuttgart. Als Dozent für Violine und Kammermusik unterrichtete er an der "Pflügel-Stiftung" in Freiburg im Breisgau und gab Meisterkurse an der "Deutschen Spohr-Akademie" in Lahr und in Tarrega (Spanien). Er war Mitglied des preisgekrönten "Spohr-Quartettes" und trat verschiedentlich solistisch auf, so beispielsweise bei Festivals wie "Festival de musica romantica" in Barcelona oder "Festival international de musica Ciudad de Ayamonte", in dessen Rahmen er im August 1989 das Violinkonzert von L. van Beethoven spielte, welches im spanischen Fernsehen live übertragen wurde.

Parallel zu diesen Tätigkeiten absolvierte Alexander Janos in der Schweiz ein Dirigierstudium bei Prof. Dr. Ewald Körner und später bei Maestro Dmitrij Kitajenko.

Danach war er während einigen Jahren ständiger Gastdirigent des Nationalen Symphonieorchesters der Ukraine – Kiew. Als Gast mehrerer Orchestern aus Ost und West, unter anderem das Radiosymphonieorchester Kiew, das Nationale Radioorchester Bukarest, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, The Middle Tennessee Symphonie (USA), Brünner Philharmonie und Slovak Sinfonietta unternahm er zahlreiche Konzerttourneen, vor allem in Spanien, Deutschland, in der Schweiz und in den USA. Mehrere seiner Konzerte wurden in Spanien, Rumänien und der Ukraine live im Fernsehen übertragen.

In den letzten Jahren dirigierte Alexander Janos öfters in der Schweiz. Er wurde eingeladen, im Rahmen des Murten Classics Festivals, des Opernfestivals in Avenches, in der Abonnementskonzertreihe der Société des Concerts de Fribourg zu dirigieren und leitete mehrmals das Berner Symphonieorchester. Auch wenig bekannte Werke gelangten unter seiner Leitung zur Aufführung, so beispielsweise Werke des Schweizer Komponisten Friedrich Theodor Fröhlich, zum Teil Uraufführungen, für die er ganze Materiale ab Manuskript neu schrieb und einrichtete.